Côte d’Azur Provence Alpes Maritimes – Menton –  Saint-Paul-de-Vence – Cannes

Das Zitronenfest in Menton. La Fête du Citron à Menton. Südfrankreich. Sonne. Palmen. Zwei Wochen lang Volksfest, Tanz, Musik, jeweils sonntags, am Meer entlang. Das erste Fest fand 1933 statt. Paraden  und Straßenkünstler sind in leuchtenden Farben unterwegs, die Stadt leuchtet in gelb und orange. 145 Tonnen Früchte werden arrangiert, kunstvoll gestaltete Motivwagen aus Zitrusfrüchten. Thema 2016: Cinecittà, die Welt des italienischen Kinos der 1950er und 1960er Jahre. Schon Stunden vor Beginn konnte keiner umhin, sich im Takt der Musik zu bewegen, bekannte Songs mitzuträllern und sich nach Beginn des Spektakels von der Mega-Stimmung mitreißen zu lassen, obwohl die Stadt aus allen Nähten zu platzen scheint, wenn die Côte d‘ Azur „ruft“. 🙂

Saint-Paul-de-Vence. Ein authentisch-charmantes Künstlerdorf mit besonderem Flair. Es findet gleich am Eingang des Ortes ein Boule-Spiel-Platz, der durch Lino Ventura und Yves Montand bekannt wurde. Heute finden Wettbewerbe und Kurse für Anfänger und Profis statt. Dieses Dorf wurde seit 1966 lange die Heimat für Marc Chagall (1887-1985). Er vermachte dem Dorf einige Werke. Mosaike und Werke sind verschiedentlich  zu finden. Der Künstler ist auf dem Friedhof von Saint-Paul begraben. Sein unscheinbares Steingrab auf dem örtlichen Friedhof zieht u.a. viele Kunstpilger nach Saint-Paul-de-Vence. Ein modernes Kunstmuseum, welches in krassem Gegensatz zum romantischen Flair des mittelalterlichen Dorfes steht, befindet sich etwas außerhalb auf dem Hügel La Colline des Gardettes. In den malerischen Gässchen versuchten wir den „L’Esprit“ von St. Vence zu finden, ebenso besichtigten wir „La Grande Fontaine“. Viele kleine Boutiquen und Künstlerateliers luden zu Besuchen ein. Soweit das Auge reichte, ausgefallene Architekturen, Mosaike, Farben, Kunst, Bücher, Skulpturen, Mosaike, Bilder, Rahmen, Kunsthandwerk und natürlich kleine Plätze zum Verweilen.

Cannes. Leider ein Regentag (Hohe Niederschlagsrate in den Wintermonaten und wenige in den Sommermonaten), doch viele Eindrücke und ein Café-Stopp in der Altstadt machten alles wett. Entlang der Plages De La Croisette mit den exklusiven Boutiquen und Hotels. Eines der beühmtesten, das Carlton. Der britische Regisseur Alfred Hitchcock verewigte das Luxushotel an der Côte d’Azur 1954 in seinem Film „Über den Dächern von Nizza“ mit Grace Kelly und Cary Grant.

Der besondere Flohmarkt am Porte de Forville, ein Must, diesen zu besuchen, die engen Gassen mit Bildern aus alten Zeiten der großen Stars an den Türen. Vorbei am Palais des Festivals, ein Stopp auf dem roten Teppich, so viel Zeit musste schon sein. Nebenan das Casino, welches leider noch nicht geöffnet war :). Am Yachthafen blieb dafür etwas Zeit zum Träumen für einen Törn mit einer Luxusyacht (nächstes Mal und natürlich bei Sonnenschein).  🙂

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Bilder